AMBIENT · INDUSTRIAL · EXPERIMENTAL

FRANK MARK ARTS

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frank meyer | roman leykam
»primal ocean«
Nov 2012 · 10 Tracks · 58:23 Min.

CD FMA 1221
UPC 700261979120

Eine Zusammenarbeit von Roman Leykam (Ambient/Experimental Gitarrist) und Frank Meyer (Electronic Music Produzent alias Darage Bang). Das Album stellt einen weiten Bereich von Klang-Collagen, Skulpturen und improvisierten, intuitiven Guitar-Synth Bearbeitungen vor, das sowohl bizarre, unvorhersehbare Soundskulpturen als auch ruhig fliessende Tracks beinhaltet und den Hörer in weite eigenwillige Klanglandschaften und Emotionen führt.

Tracks:
1.primal ocean (4.13), 2.it never gets clearer (5.20), 3.awakenings/when brightness falls (3.57), 4.pilgrimage (10.01), 5.cryptically (6.07), 6.entrance to the unforeseeable (5.07), 7.counterpoise (6.21), 8.phantasm (5.55), 9.tranquil (5.51), 10.adrenergic (5.02);

Aufnahmen 2011 in den Studios von Frank Meyer und Roman Leykam.
Mix und Master 2012 im Studio von Frank Meyer.
Fotografien von Roman Leykam.
Gestaltet und produziert von Frank Meyer und Roman Leykam.
Aufwändig gestaltetes 6-seitiges Digipak inklusive einem 8-seitigen Booklet (designed by the artists).

Frank Meyer: sound callages, loops, samples, synths, piano, electric guitar fx, percussion, beats, kalimba
Roman Leykam: electric guitars, e-bow guitar, guitar synths, guitar drum loop



erhältlich bei:

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Pressestimmen:

... ein breitflächiges Spektrum von Soundcollagen u.- skulpturen sowie improvisierten, intuitiven Guitar -Synth -Klängen. Agressive und sich unverhersagbar entwickelnde Soundscapes wechseln sich ab mit ruhigen fließenden Stücken, ...

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die den Hörer in opulente Welten fremdartiger Melodien u. Gefühle führt. Angenehm zum Teil verschwommen schmiegt sich die Musik in den Raum. Große Gesten -aber niemals bombastisch. Gitarren die wie Sythis klingen und umgekehrt. Die Schönheit dieser Musik ist ein Volltreffer u. erinnert an Steve Roach.
(edelhagen.de / digitale Jazz-Zeitung 11/2012)

... In einem sehr schicken, mehrfach aufklappbaren DigiPak findet sich eine CD mit knapp einer Stunde Musik, die zwar wie immer grob als Ambient bezeichnet werden kann, aufgrund des anderen Kollaborationspartners aber doch interessante neue Sounds und Momente bietet. ...

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Im Prinzip handelt es sich nicht um Songs oder Kompositionen, sondern um Klanggebilde und Soundcollagen, die die Welt unter der Meeresoberfläche wiedergeben sollen. Das ist insgesamt recht gut gelungen und von verspielten elektronischen Sounds über gewaltige – aber nie zu laute – Geräusch-Konstruktionen bis hin zu düsteren Schall-Montagen werden alle möglichen Verkörperungen des Ambient geboten. Der eine oder andere Gitarren-Sound in "Pilgrimage" erinnert ganz entfernt an Werke von Vini Reilly (The Durutti Column) und insgesamt ist dies eines der strukturierteren Stücke auf der CD und mein Favorit. Hier haben die beiden Künstler sich ein wenig vom reinen Improvisieren wegbewegt, was meinem Musikgeschmack einfach näher kommt. Ansonsten gibt es eben "Ambient Improvised Experimental" (Selbstbeschreibung) und das trifft es ziemlich auf den Punkt. Es entsteht durchaus eine gewisse meditative (Ent-)Spannung. Ich werde sicher nie ein ganz großer Ambient-Fan, wenn ich so was aber schon höre, dann lieber so vielfältige Sound-Gemälde wie hier, als nur das sinnlose Brummen von so manch anderem Musiker.
(A.P. in backagain, 12/2012)

... assoziative, improvisierte Soundcollagen, ein freier Mix aus intuitiven Gitarren-Synthesizer-Klängen. Eher laute, stürmische Soundscapes wechseln sich mit ruhigen, fließenden Stücken ab, so dass sich kein bequemes Einrichten im Ambient-Strom ergibt. Kryptisch-anregend (Jürgen Parr / Doppelpunkt, Magazin für Kultur in Nürnberg, Fürth, Erlangen 12/2012)

... “Primal Ocean” is nothing more than a new experimental voyage. Leykam is mainly playing guitar and guitar synth while Meyer is more like the sound collagist and manipulator inside the project. ...

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The result of their common efforts leads the listener into a strange and psychedelic sound dimension. It sometimes feels a bit like a movie of David Lynch transposed into music. There’s a kind of psychedelic aspect that often appears to the surface. It’s quite evasive and intriguing. Some piano-like parts are here and there injecting a jazzy touch, but most of the tracks clearly sound total experimentalistic and soundscape-like. Some of the compositions were lead through a down tempo rhythm, which makes it all more accessible. But the more you walk through this enigmatic sound universe the more you feel like you are being lost in a pure sound labyrinth filled with obscure atmospheres. “Primal Ocean” therefore literally sounds as an odd, but visionary gallery of sound. Conclusion: Experimental music with attitude and creativity! Best songs: “It Never Gets Clearer”, “Pilgrimage”, “Adrenergic”. Rate: (DP:6/7)DP.
(side-line 2/13)

Wer bei Ambient nur an sanfte Entspannungsmusik denkt, der hat noch keines der Alben aus dem Hause Frank Mark Arts gehört. Auf der 21. Veröffentlichung des Labels verschmelzen der Ambient / Experimental Gitarrist Roman Leykam und der Electronic Music Producer Frank Meyer schwebende, unheimliche Soundcollagen mit improvisierten Gitarrenklängen bzw. Soundscapes. ...

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Das kann wie beim Titelsong eher zufällig wirken, nämlich dann, wenn die beiden fast komplett auf eine Struktur verzichten. Oder aber leichte Elektrobeats legen ein Fundament, auf dem sich weiche Sounds sachte niederlegen. Ein Großteil der Klänge funktioniert auf der Gefühlsebene, als spontane Interaktion zwischen zwei Künstlern. Töne entstehen aus dem Nichts, sie verhallen oder werden vom Partner beantwortet bzw. ergänzt und weiterentwickelt. Für den Hörer einfacherer nachvollziehbar wird es immer dann, wenn sich eine einigermaßen erkennbare Struktur ergibt, wenn die im Augenblick entstandenen Klänge sich konkreter manifestieren und man sie in einen gewissen Rahmen steckt. Das ist nicht immer einfach durchschaubar, fordert dem Hörer definitiv einiges an konzentrierter Aufmerksamkeit ab. KS (ohne Bewertung)
(Progressive Newsletter PN77)

... Elektrobeats sind auf "primal ocean" lediglich in der zweiten, fast schon poppigen Hälfte von "it never gets clearer" und im überraschend aufbrausenden, abschließenden "adrenergic" zu hören. Letzterer ist auch gleichzeitig als unerwartetes Ende eines eher ruhigen Albums der Höhepunkt von "primal ocean" ...

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Wie auch immer, die 50 Minuten vor "adrenergic" waren ein wenig zu träge und überraschungsarm um darauf vorzubereiten. Insofern: Versöhnendes Ende. ... Es gibt viel Leykam-typische langgezogene Gitarrensoli, die sowieso schon immer an Walgesang erinnern, mal mehr, mal weniger atmosphärisches Synthiegewaber und in "counterpoise" und "tranquil" Klaviermelodien. Insofern hat vieles von "primal ocean" den Wiedererkennungswert, den ich auf Leykams Soloalbum stellenweise vermisst habe. Dafür ist "primal ocean" stellenweise zu seicht geraten, wo dann der Langeweilefaktor hochschlägt; die beiden Pianotracks sind zum Beispiel zu lang geraten, auch phantasm entwickelt sich nach der ersten vielversprechenden (Ambient)hälfte nicht wirklich weiter und die 10 Minuten für "pilgrimage" lassen auf die Dauer gute Ideen vermissen, immerhin fallen mir dazu "Röhrenfische" ein und der Track baut als einer der wenigen eine einnehmende Atmosphäre auf. "Cryptically" wird dann auf schöne Art und Weise zum Blubbern gemacht, was gefällt - nur die wie sphärischer Frauengesang klingenden Synths/Samples sind fehl am Platze. Alles in allem annehmbare Soundcollagen mit vielen schwachen Stellen und einem überragenden Abschluss. Ein besonderer Hinweis noch auf das wirklich schöne Artwork mit leider technisch nicht ganz gelungenen Fotos.
(Bewertung: 6/10 bei []-room.de 10/13)


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